Die beste Therapie: ein geregelter Alltag ohne Fernsehen

«Gestört», «hyperaktiv»: Auffällige Schüler werden schnell in Therapie geschickt. Kinderarzt Michael Hauch wehrt sich gegen Lehrer und Eltern, die ihn zum Rezeptautomaten degradieren – weil sie ihr eigenes Versagen nicht sehen.

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Highlights des Artikels:

«Ein Kind zur Ergotherapie zu schicken, weil es mit sieben nicht gelernt hat, sich die Schuhe zuzubinden, oder weil es den Stift falsch hält, mag zum Ziel führen, ist aber dem geduldigen Üben mit den Eltern oder der Lehrerin in keiner Weise überlegen. Es entlastet diese nur von den Mühen des Übens. Ergotherapie ist der bequemere Weg. Bei gesunden, lediglich unkonzentrierten „wilden“ Kerlen sind ausreichend Bewegung und ein geregelter Alltag ohne Fernsehen jeder Therapie und jedem Medikament überlegen.»

«…verbringe ich einen grossen Teil meiner Arbeitszeit damit, Eltern zu stärken und zu ermutigen, gemeinsam mit ihren Kindern zu spielen, zu lesen, zu kochen, zu essen.»



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